Ich wünsche mir, daß durch die Texte Menschen Mut fassen auf ihre Innenwelt zu hören, auf das Reden ihres eigenen Herzens zu achten und dieses dann ausgewählten Mitmenschen zu erzählen.
Immer wieder erlebe ich Menschen mit einer abgebrühten Hülle und einer verkümmerten Innenwelt.
- Und ich ertappe mich selbst in Zeiten wo ein Teil von mir wie weggesperrt ist!
Die Angst daß die bestehenden Lebensstrukturen auseinanderfallen könnten wenn man zu sich selbst, seinem Partner, Kindern, Freunden oder Kollegen ehrlich ist, lassen viele ihre Fassade wahren. Und KEINER will gerne vor dem anderen beschämt dastehen!
Viele Tragödien des Lebens lassen sich nicht verhindern.
Weder kann man seine eigene Zukunft wirklich eigenständig selbst bestimmen, noch kann man die Menschen die man liebt aus eigener Kraft völlig vor Schaden bewahren.
Diese eine Tragödie läßt sich aber wohl schon verhindern:
- daß man sein eigenes Herz zu Stahl werden läßt,
- daß man innerlich wie verbrannte Erde wird,
- daß man aufgibt, nicht mehr an Güte und positive Veränderung glaubt.
Letztendlich wird niemand der sein Herz dem "freien Spiel des Windes" aussetzt ohne die Fürsorge seines Schöpfers auskommen. Die Fähigkeiten sich selbst zu leiten, zu reparieren und zu trösten (und derer die einem wohlgesonnen sind), sind eben doch begrenzt.
Am Ende unseres Lebens zählt nicht ob wir erfolgreich waren, in was auch immer. Was dann zählt ist:
- ob unsere Beziehungen echt waren,
- ob das Innere unseres Wesens Güte war,
- ob das für andere spürbar wurde,
- und wir die Fähigkeit hatten die Zuneigung
anderer anzunehmen."